

1968 übergab Theo Köhler die Firma seiner Enkelin, Sigrid Gottstein.
Sie und ihr Mann Josef Gottstein stellten sich damals die Frage, warum nicht auch für Kinder hochwertiges Spielzeug hergestellt wird.
Die Firmenleitung war überzeugt, dass gutes Design und hohe Qualität gerade für die Entwicklung eines Kindes sehr wichtig seien.
Doch nirgends fand man Spielzeug, das diesen Vorstellungen genügte. So wurde eine eigenständige Fabrikation für Spielwaren unter dem alten Firmenmantel H. Scharrer
& Koch gegründet.
Natürlich war man sich bewußt, dass man für die Vermarktung dieser neuen Produktlinien einen neuen, möglichst internationalen und prägnanten Namen suchen mußte.
Die Marke "sigikid" entstand als Kombination aus dem Vornamen der Inhaberin "Sigi" und "kid".
Zielsetzung der Produkte aus dem Hause sigkid sollten höchste Qualität und anspruchsvolles, kindergerechtes Design sein.
Diese Zielsetzungen sind bis heute die Fundamente der Firma sigkid, H. Scharrer & Koch GmbH & Co. KG geblieben.
Schon drei
Jahre nach der Firmenübernahme wurden die Räume in Bayreuth zu klein. Die Firma zog nach Mistelbach, ca. 5 Kilometer außerhalb von Bayreuth, am Rande der
fränkischen Schweiz.
Die Entwicklung des Unternehmens erforderte bald auch hier Erweiterungsbauten in größerem Umfang. In den 80er Jahren wurde die Marke auf unterschiedlichste Produktbereiche, wie
Damenmode, Sammlerbären und Künstlerpuppen ausgeweitet. Zu dieser Zeit hatte sigikid ein Sortiment von über 4.000 Artikeln.